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API-Plan 23

Was ist API Plan 23

API-Plan 23 ist speziell für Einzeldichtungen mit einem Flüssigkeitsbehälter und einem Zirkulationsgerät wie einem Pumpenring oder einer Halsbuchse konzipiert. Der Hauptzweck dieses Plans besteht darin, eine kühle und saubere Umgebung für die Gleitringdichtung bereitzustellen, indem die Sperrflüssigkeit kontinuierlich vom Behälter durch die Dichtungskammer und zurück zum Behälter zirkuliert.

Wie funktioniert API Plan 23

In einem API Plan 23-System wird kühle, saubere Flüssigkeit von einem Dichtungsbehälter oder Reservoir zur Dichtungskammer geleitet. Der Dichtungsbehälter ist normalerweise über der Pumpe montiert, sodass die Kühlflüssigkeit durch die Schwerkraft zur Dichtungskammer fließen kann. Diese Flüssigkeit ist dieselbe wie die gepumpte Prozessflüssigkeit.

Das Kühlfluid gelangt in die Dichtungskammer und umströmt die Gleitringdichtung. Dabei nimmt es Wärme von den Dichtungsflächen auf und hält diese auf einer sicheren Betriebstemperatur.

Die zirkulierende Flüssigkeit kühlt nicht nur die Dichtung, sondern spült auch eventuell vorhandene Partikel oder Verunreinigungen aus der Dichtungskammer. Dadurch bleiben die Dichtungsflächen sauber und Abrieb oder Verstopfungen werden vermieden.

Die erhitzte Flüssigkeit fließt dann zurück zum Siegeltopf. Im Siegeltopf kann die heiße Flüssigkeit abkühlen, bevor sie wieder in die Siegelkammer zurückgeleitet wird. Diese Abkühlung erfolgt oft auf natürliche Weise, während die Flüssigkeit im Topf steht, in manchen Fällen können jedoch Kühlschlangen oder andere Wärmeaustauschgeräte verwendet werden, um den Prozess zu beschleunigen.

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Entwurf des API-Plans 23

  • Dichtungskammer: Hier wird die Gleitringdichtung eingebaut. Sie ist so konzipiert, dass sie die Dichtung aufnimmt und eine geeignete Umgebung für ihren Betrieb bietet.
  • Umwälzpumpe: Die Pumpe wird zum Zirkulieren der Flüssigkeit durch das System verwendet und sollte entsprechend dimensioniert sein, um die erforderliche Durchflussrate und den erforderlichen Druck aufrechtzuerhalten.
  • Wärmetauscher: Wird eingesetzt, um Wärme aus der zirkulierenden Flüssigkeit zu entfernen. Je nach Anwendung und Wärmebelastung kann es sich um einen Röhren-, Platten- oder Lamellenwärmetauscher handeln.
  • Rohrleitungen und Instrumentierung: Verbindet Dichtungskammer, Umwälzpumpe und Wärmetauscher, um Druckabfälle zu minimieren und eine ordnungsgemäße Strömungsverteilung sicherzustellen. Instrumente wie Druckmesser, Temperatursensoren und Durchflussmesser überwachen die Leistung des Systems.
  • Flüssigkeitsbehälter: Wird benötigt, um das zirkulierende Fluid zu speichern und die Wärmeausdehnung auszugleichen. Es sollte so bemessen sein, dass es genügend Fluid für den Betrieb des Systems fasst und mit einer Füllstandsanzeige ausgestattet sein.

Vorteile des API-Plans 23

  • Saubere und kühle Umgebung: API Plan 23 sorgt für eine saubere, kühle Umgebung für Dichtungsflächen, indem die Dichtungskammer kontinuierlich mit Flüssigkeit aus einer externen Quelle gespült wird, was die Ansammlung von Hitze und Verunreinigungen verhindert.
  • Verbesserte Zuverlässigkeit: Durch die Aufrechterhaltung einer sauberen und stabilen Umgebung um die Dichtung herum verringert Plan 23 das Ausfallrisiko aufgrund von Verunreinigungen oder Überhitzung erheblich, was zu einer längeren Lebensdauer der Dichtung und geringeren Wartungskosten führt.
  • Verbesserte Überwachung: Die Spülflüssigkeit in Plan 23 kann problemlos beprobt und auf Anzeichen von Dichtungsverschleiß oder Verunreinigungen analysiert werden. Dies ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von Problemen und eine proaktive Wartung und verhindert somit unerwartete Ausfallzeiten.

Nachteile von API Plan 23

  • Erhöhte Komplexität: API-Plan 23 erfordert zusätzliche Rohrleitungen, Ventile und Instrumente, was zu höheren anfänglichen Installationskosten und einem laufenden Wartungsbedarf führt.
  • Abhängigkeit von einer externen Flüssigkeitsquelle: Die Abhängigkeit von einer unterbrechungsfreien und unverunreinigten Spülflüssigkeitsversorgung ist von entscheidender Bedeutung. Unterbrechungen oder Verunreinigungen können die Leistung und Haltbarkeit der Dichtung beeinträchtigen.
  • Kompatibilitätsanforderungen: Beim Einführen einer externen Spülflüssigkeit in die Dichtungskammer muss die Kompatibilität zwischen der Spülflüssigkeit und der Prozessflüssigkeit sorgfältig geprüft werden, um chemische Reaktionen oder Verunreinigungen zu vermeiden.

Anwendungen

  • Pumps
  • Kompressoren
  • Mischer und Rührwerke
  • Turbinen
  • Reaktoren und Behälter
  • Papier- und Zellstoffindustrie
  • Marine Anwendungen
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